Wir, die Gruppe Grüne Toleranz, sind ein Zusammenschluss von Menschen, die die Nutzung, Ausbeutung und Diskriminierung menschlicher und nichtmenschlicher Tiere nicht stillschweigend hinnehmen wollen. Wir selbst verstehen uns als emanzipatorische Umweltschutzgruppe. Aus diesem Grund sehen wir Unterdrückungs- und Ausbeutungsmechanismen nicht losgelöst voneinander, sondern als verbundes Netzwerk. Aufgrund dieser Verwobenheit arbeitet unsere Gruppe an einem großen Themenspektrum. Die Ziele unserer Gruppe sind die Aufklärung über bestehende Verhältnisse und das Aufzeigen von Alternativen. Hauptaugenmerk legen wir dabei auf das gesellschaftlich verankerte Mensch-Natur-Verhältnis. Hierunter zählen wir die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Mensch-Tier-Dualismus; z.B. in Form „gewaltfreier veganer Bildung“, das Aufzeigen alternativer Energieversorgungsmöglichkeiten, das Informieren über biologisch-veganen Landbau, die Aufklärung über verschiedene Herrschaftsformen (z.B. Sexismus, Rassismus, Adultism, Lookism,…), sowie das Entwickeln zukunftsfähiger Alternativen im Zusammenleben.
Um möglichst hierarchiefrei zu arbeiten, werden Entscheidungsfindungen nach einem basisdemokratischen, konsensorientierten Prinzip gefällt. Da wir als Gruppe zudem auch auf Ausbeutung verzichten möchten, bildet Veganismus eine Grundlage unserer politischen Arbeit. Vegan bedeutet für uns jedoch mehr als der Verzicht auf tierliche „Produkte“ in der Ernährung. Vielmehr ist es die Vermeidung aller tierlichen „Erzeugnisse“ in allen Lebenslagen (z.B. keine Benutzung von Leder, Pelz, Seide,…). Auch die Ausnutzung der natürlichen Ressourcen sehen wir als einen kritischen Punkt des Mensch-Natur-Verhältnisses, deshalb gehört auch die Verwendung biologisch erzeugter Nahrungsmittel zu unseren Prämissen. Da jedoch „bio“ mittlerweile ein Trend geworden ist und sowohl konventionelle und als auch biologische Landwirtschaft die Vernutzung der „Natur“ weiterhin auf ihrer Agenda haben, geht es uns um die Aufklärung über diese Zustände und das Entwickeln einer Alternative in Form des biologisch-veganen Landbaus.
So vielfältig wie das Themenspektrum sind auch die genutzen Aktionsformen. Durchgeführt werden klassische politische Aufklärungsveranstaltungen, wie Vorträge und Seminare sowie praktische Workshops, Diskussionsrunden und Podiumsdiskussionen. Um auch in andere Bewegungen und gesellschaftliche Schichten vorzudringen, werden jedoch auch andere kreative Aktionsformen genutzt: so werden sowohl Straßentheater aufgeführt als auch kreative Kundgebungs- und Demonstrationsformen (z.B. Alternativ-Zirkus) sowie praktische Alternativen angeboten. Zu den Alternativen zählen unter anderem die Versorgung politischer Kongresse mit veganen Lebensmitteln, praktische Workshops zur veganen Selbstversorung, etc.

Neben der Mitarbeit in verschiedenen Netzwerken und Unterstützung anderer subversiver Gruppen führt die Grüne Toleranz mehrere eigene Projekte durch, siehe unsere Unterseite:
Projekte

Seit 2012 ist die Grüne Toleranz, Ortsgruppe des Vereins die tierbefreier

Für die Befreiung menschlicher und nichtmenschlicher Tiere




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